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DCORE auf der Research & Results 2018!

Jedes Jahr herrscht bei DCORE große Vorfreude auf die Research & Results in München. Dieses Jahr umso mehr: Wir sind am vom 24.-25. Oktober zum ersten Mal als Aussteller dabei und teilen uns mit unserem Schwester-Unternehmen DataLion einen Stand!

Das Motto unseres Gemeinschaftsstand ist: „In der Küche finden die besten Gespräche statt“. Lassen Sie sich überraschen, wie wir das in die Praxis umsetzen.

Wir freuen uns sehr darauf, mit Ihnen über Medien, Märkte und Menschen zu sprechen. Gerne berichten wir Ihnen über die Neuheiten bei DCORE. Besuchen Sie uns am Stand 130!

Verabreden Sie auch gerne vorab einen Termin mit einem bestimmten Ansprechpartner. Dann können wir sicherstellen, dass der Kollege auch zu dem Zeitpunkt am Stand sein wird.

Zudem laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Frühstück bei uns am Stand 130 ein: Am zweiten Messetag, Donnerstag, 25.10. ab 9 Uhr, wird bei uns am Stand gefrühstückt. Mit leckerem Kaffee und den besten Croissants der Stadt. Für unsere Planung freuen wir uns über Ihre Anmeldung hier oder per Mail an lygourioti@dcore.de .

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DCORE auf der DMEXCO 2018

Bald ist es soweit und wir freuen uns darauf: Die dmexco, einer der wichtigsten Messen für digitales Marketing, öffnet am 12.09.2018 ihre Tore. DCORE ist natürlich dabei. Aber nicht nur als Besucher! Ergebnisse aus zwei von uns durchgeführte Studien werden auf der DMEXCO präsentiert.
Unsere Studie mit Einzelinterviews und Online-Befragung zu Native Ads auf iq Umfeldern können Sie im Seminar „B2B Content Marketing – Usability, Engagement und Impact kennenlernen. Tim Rottländer und Dr. Imme Baumüller von iq digital Media stellen die Ergebnisse vor.
Eine weitere DCORE-Studie wird u.a. im Seminar „How to Brand & Sell with Content Marketing – Wir betrachten Publishing ganzheitlich“ von Burda Forward Advertising GmbH thematisiert. Sonja Knab und Kojla Kleist von BurdaForward präsentieren DIE How-To Anleitung für ganzheitliches Content-Marketing.
Schauen Sie gerne vorbei, es wird spannend!

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BLOG: Eventbefragungen – ein Paradigmenwechsel der sich lohnt.

Annika Gröne, Patricia Kehm- München, 08.03.2018

Unser jeder Alltag besteht aus Events. Es sind kleine, große, private, aber auch berufliche, einmalige und traditionelle Events, die uns schon von klein auf begleiten. Es fängt mit dem ersten Geburtstag, noch von Mama organisiert, an und geht über Abschlussbälle, bis hin zum selbstorganisierten Großevent mit über 1.000 womöglich sogar internationalen Besuchern.

Jeder Veranstalter und auch jeder Besucher hat diese eine ideale Vorstellung von „dem“ Event. Geprägt durch unsere Erfahrungen und früh vermittelten Werte, haben wir jedoch unterschiedliche Ansichten, wie die „perfekte“ Veranstaltung sein soll. Menschen haben Unterschiedliches erlebt, wodurch Erfahrungen, die die Vorstellungen und Erwartungen prägen, sich von Mensch zu Mensch unterscheiden. Es ist daher wichtig, bereits bei der Planung des ersten Events die Sicht der Anderen einzunehmen. So stellte sich schon vor dem ersten selbstorganisierten Geburtstag die Frage „Was würde meinen Gästen gefallen?“. Bei Freunden, Bekannten oder der Familie ist es vielleicht noch ein Leichtes das zu erahnen ohne zu fragen. Wird ein Event jedoch für Kunden, Kollegen, bestehende oder potentielle Geschäftspartner geplant, so ist es durchaus schwieriger ihre Historie zu kennen, um dadurch Erwartungen ableiten zu können. Geht es demnach um Events im B2C- oder B2B-Bereich, in dem zum Beispiel die Teilnehmer noch größtenteils unbekannt sind, so gilt es diese erst einmal kennenzulernen, sie zu ihren Erwartungen und Vorstellungen zu befragen und mit ihnen über ihr Erlebtes zu sprechen. Sozusagen einen Paradigmenwechsel vorzunehmen.

Die Sicht der Kunden, Kollegen und Geschäftspartner einzunehmen hat enorme Vorteile. Im Folgenden zeigen wir Ihnen aus unserer Sicht die 5 WARUMs, eine Eventbefragung durchzuführen:

MACHEN SIE IHRE GÄSTE ZU PROMOTOREN!
Wer zufrieden ist, spricht mit Kollegen, Freunden/Bekannten und Geschäftspartnern darüber – so auch über Ihr Event!

Jeder kennt dieses eine Event, bei dem das Essen kalt war oder sogar ausgegangen ist, ob im privaten oder beruflichen Kontext. Darüber wird geredet – ganz klar. Dann gibt es aber auch die Veranstaltungen, die nicht nur mitreißend, unvergesslich sind sondern für den Besucher auch von großem Mehrwert, weil relevante Insights mitgenommen werden konnten. Diese Veranstaltungen empfehlen wir sogar besonders gerne an unsere Kollegen, Freunde/Bekannte und Geschäftspartner weiter. Aber was macht das Event mitreißend, unvergesslich und inhaltlich wertvoll? Was bewegt die Teilnehmer dazu, den Wunsch zu hegen, nochmal an diesem oder einem ähnlichen Event teilzunehmen? Und inwiefern ist es danach Gesprächsthema unter den Teilnehmern? Eine Antwort auf diese Frage können nur die Teilnehmer selbst geben. Wer fragt gewinnt – vor allem an Reichweite.

MACHEN SIE IHR EVENT ZUM BOTSCHAFTER!
Emotionen sprechen Bände, Storytelling ist die Basis für jede Kommunikation – lassen Sie Ihr Event sprechen!

Im Sport wird Sponsoring bereits seit Jahrzehnten groß geschrieben. Jeder kennt die Banner um das Fußballfeld, die gebrandeten Eintrittskarten oder die bedruckten Trikots. Unternehmen kennen die Chance, ihre Werte durch den Sport zu kommunizieren. Das gilt nicht nur für den Sport. So sind es auch die kleinsten Events in den unterschiedlichsten Branchen, die eindeutige Werte vermitteln und so zum Botschafter für Unternehmen werden. Die Möglichkeit des Event-Sponsorings stellt daher für jedes Unternehmen ein wichtiges Marketinginstrument dar, im B2C aber auch im B2B-Bereich. Um das richtige Sponsoring-Engagement zu wählen, ist darauf zu achten, ob die Inhalte des Events zum Themenfeld ihres Unternehmen passt. Für potentielle Sponsoren gilt es vorab, die Übereinstimmung der Inhalte, aber auch der Werte, zwischen Unternehmen und ihrem Event zu identifizieren. Welche Werte und Emotionen werden durch das Event kommuniziert? Und welche Inhalte werden geteilt? Eine Antwort auf diese Frage können wieder nur die Teilnehmer selbst geben. Wer fragt gewinnt – vor allem an Botschaft.

ZEIGEN SIE IHRE WIRKUNG!
Eingesetzte Maßnahmen verfolgen Ziele und werden nur dann wieder eingesetzt, wenn die Zahlen den Erfolg belegen – zeigen Sie, dass Ihr Event Wirkung hat!

Ziele erreichen, bedeutet Maßnahmen ergreifen. Sponsoren eines Events verfolgen vor allem die Ziele der Werte- und Informationsübermittlung sowie der Bekanntheitssteigerung innerhalb der Event-Zielgruppe. Wurden die Kommunikationsziele erreicht? Haben die geteilten Event-Inhalte und die vermittelten Werte einen Einfluss auf die Wahrnehmung und Bekanntheit des Unternehmens? Diese Frage lässt sich durch die Ermittlung der Sponsorenwahrnehmung und des Unternehmensimages mit einer Befragung der Teilnehmer beantworten. Wer fragt gewinnt – vor allem an Sponsorenloyalität.

DENKEN SIE HEUTE SCHON AN MORGEN!
Loyal ist derjenige, der sich abgeholt fühlt, auf dessen Bedürfnisse eingegangen wird und der Verbesserungen spürt – lassen Sie Ihr Event nicht stillstehen.

Nach dem Event ist vor dem Event. In der Planungsphase stellen sich immer die Fragen: Was wollen die Teilnehmer? Wie können wir deren Zufriedenheit steigern und insgesamt die Teilnehmerzahl erhöhen? Um das herauszufinden, gilt es das Event zu evaluieren. Die Erkenntnisse können Sie als Planungsinstrument mit in die Vorbereitungsphase nehmen, um Ihr nächstes Event optimal nach den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmer zu gestalten und auszurichten. Wer fragt gewinnt – vor allem an Zufriedenheit und steigenden Besucherzahlen.

FANGEN SIE RICHTIG AN!
Ein Event zu planen ist keine kleine Sache, auch finanziell –  sichern Sie sich Ihren Eventerfolg bereits in der Planungsphase!

Hinterher ist man immer schlauer. Aber wie wäre es, wenn man auch schon im Vorhinein mit Wissen glänzen kann und es in die Umsetzung einfließen lässt? Fragen Sie Ihre Zielgruppe bereits vor dem Event, was das Event für sie unvergesslich und mitreißend machen würde und was sie sich vom Besuch verspricht, um die Planung direkt in die richtige Richtung zu steuern. Lernen Sie die Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche Ihrer Zielgruppe kennen und sichern Sie sich Ihren Erfolg. Wer fragt gewinnt – vor allem an Wissen über die Zielgruppe.

 

Weitere Informationen zu Eventbefragungen mit dem EventScanner von DCORE finden Sie hier.

 

 

Bildnachweis: von Pablo Heimplatz auf unsplash.com

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Presseinformation Personalien Februar 2018

DCORE stellt mit den neu geschaffenen Units New Business & Innovation, Custom Research, Syndicated Research und Data Science die Weichen für die weitere Geschäftsentwicklung.

München, Februar 2018 (DCORE) – Die Agentur DCORE bietet seit 2009 Forschungs- und Beratungsleistungen mit Schwerpunkt auf Medien- und Werbeforschung. Seitdem konnte DCORE sein Team stetig erweitern, sodass den Kunden mittlerweile ein 20-köpfiges interdisziplinäres Experten-Team zur Verfügung steht. Mit Blick auf die Bedürfnisse des Marktes und die zukünftige strategische Ausrichtung hat DCORE zum Januar 2018 vier Units etabliert: New Business & Innovation, geleitet von Patricia Kehm, Custom Research (Bettina Zerwes), Syndicated Research (Clarissa Kaps) und Data Science (Markus Zachai). Ergänzend wird Andrea Schombara, Senior Consultant & TV/Streaming Specialist, den strategisch wichtigen Bereich der TV- und Bewegtbildforschung weiter vorantreiben.

„Wir freuen uns über die positive Unternehmensentwicklung und den kontinuierlichen Ausbau des Teams. Mit der neuen Struktur können wir unseren Kunden in den Bereichen Datenanalyse und Data Science, Methodenentwicklung und technische Messverfahren noch bessere Services anbieten.“ so Wolfgang Dittrich, Geschäftsführer bei DCORE. „Mit unserem Umzug in unsere modernen Büroräume am Stachus in zentralster Münchener Innenstadtlage im letzten Jahr haben wir die räumlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. “

Andrea Eckes, Geschäftsführerin DCORE ergänzt, „Wir sind sehr froh ein tolles Team und vier hervorragende Unitleiter zu haben, die schon seit langem sehr erfolgreich für DCORE arbeiten und von den Kunden geschätzt werden. Insbesondere in den hochdynamischen Feldern der digitalen Medien, Online-Marketing, Big Data und Data Mining, Bewegtbild- und Streamingforschung, aber auch darüber hinaus können wir mit unserem Experten-Team die Kunden kompetent und umfassend beraten“.

Patricia Kehm
Unitleitung
New Business & Innovation

Bettina Zerwes Unitleitung
Custom Research

Clarissa Kaps
Unitleitung
Syndicated Research

Markus Zachai
Unitleitung
Data Science

Andrea Schombara
Senior Consultant & TV/Streaming Specialist

about DCORE GmbH, München

Unter dem Motto „Wir forschen für Medien. Wir forschen für Märkte. Wir erforschen Menschen“ bietet DCORE seit 2009 Kunden aus dem Medienbereich die Entwicklung von Forschungsprojekten und deren institutsunabhängige Realisierung. Als innovative Forschungs- und Beratungsagentur deckt DCORE das gesamte Spektrum der Medien- und Marktforschung ab. Besondere Schwerpunkte und Kompetenzen liegen in der Studienkonzeption und -koordination, vor allem in den Bereichen Mediennutzung, Vermarktungsforschung und -beratung, Werbewirkungsforschung sowie redaktionelle und Anzeigen-Copytests. DCORE bietet eigene, speziell auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmte Tools für Daten-Erhebung, -Analyse, -Modellierung und -Visualisierung.

DCORE GmbH
Herzog-Wilhelm-Str. 1
80331 München

Kontakt:

DCORE GmbH
Andrea Eckes

Tel.:        +49 89 716 772 003
Mail:      eckes[at]dcore.de

DCORE GmbH
Vanessa Pirmann

Tel.:        +49 89 716 772 020
Mail:      pirmann[at]dcore.de

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DCORE goes Madrid!

Bei dem diesjährigen Publishing & Data Research Forum (PDRF) von 14. bis 17. Oktober 2017 in Madrid stellt DCORE gemeinsam mit dem Kunden MEC die Studie PrintImpact vor.

Das Forum bietet Vorträge aus aller Welt rund um das Thema Reichweitenmessung. Dabei geht es um Print sowie um digitale Medien, Veränderungen der Leserschaft sowie Herausforderungen und innovative Ansätze der Messung. Das Publikum reicht von Werbungtreibenden über Agenturen, Verleger, Software-Anbietern bis hin zu Forschern.

Detaillierte Informationen über unser Projekt PrintImpact finden Sie hier.

Zum PDRF erfahren Sie hier mehr.

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DCORE mit zwei Studien auf dem VDZ Distribution Summit vertreten

Der VDZ Distribution Summit findet am 11. und 12. Oktober in Hamburg statt und behandelt Themen und Trends rund um den Pressevertrieb. Dabei werden auch zwei Studien von DCORE vorgestellt, die sich der Frage widmen, wie es mit Zeitschriften-Abonnements in den nächsten Jahren weitergeht.

DCORE hat in diesem Zusammenhang eine internationale Marktanalyse in zehn Ländern durchgeführt, die die Abonutzung pro Land analysiert und einordnet und klassische sowie innovative Abomodelle aufzeigt. Einen Auszug aus den Ergebnissen dieser Recherche stellen Wolfgang Dittrich und Bettina Zerwes auf dem Summit gemeinsam vor. Im Vortrag „Zukunft Abo – Das wollen Leser!“ präsentiert Andreas Höcherl vom Siegfried Vögele Institut die Ergebnisse einer Befragung, die DCORE gemeinsam mit der Deutschen Post und dem VDZ durchgeführt hat und die einen Überblick über die deutsche Abo-Landschaft, Motive für den Aboabschluss und Erwartungen der Leser gibt.

Freuen Sie sich auf spannende Vorträge!

Mehr Informationen zum VDZ Distribution Summit und den Vorträgen finden Sie hier (http://www.vdz-distribution-summit.com/home/).

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BLOG: Herzog Wilhelm von Bayern und sein Einfluss auf die Marktforschung

Wolfgang Dittrich – 24.07.2017

Nach 5 Jahren d.core wurde es uns in der Münchener Goethestraße doch etwas klein, zumal wir ja auch noch die DataLion GmbH als Untermieter bei uns haben. Nach kurzer und erfolgreicher Suche sind wir Mitte April in unsere neuen Geschäftsräume in die Herzog-Wilhelm-Str. 1 umgezogen. Das klingt nicht nur wichtig und hochherrschaftlich, das ist es auch – zumindest ein bisschen. Gleichzeitig haben wir ein wenig an unserem Auftritt gebastelt – neues Logo, neuer Web-Auftritt und sogar offiziell der neue Name: DCORE GmbH.

Der DCORE-Blog wird auch intensiviert – wir wollen über verschiedenste Themen schreiben und freuen uns auf Euer/Ihr Feedback. Damit das nicht allzu fachlich wird, heute ein Rückblick auf Herzog Wilhelm von Bayern.
Zunächst einmal: Herzog Wilhelm (HW) gab es ungefähr fünfmal. Namensgeber unserer neuen Adresse war Herzog Wilhelm der Fünfte (HW5), wer will kann die anderen vier überspringen. Für alle historisch Interessierten hier eine maximal verkürzte Kurzfassung aller fünf HW‘s:

Wilhelm I. von Bayern (1330 – 1389) war Herzog von Bayern-Straubing. Er war ein Sohn Kaiser Ludwigs IV. des Bayern, der erstmal die Wittelsbacher gegen die Habsburger durchsetzte, römisch-deutscher Kaiser wurde und die Besitztümer ausbaute: Zusätzlich zu den angestammten Besitzungen in Bayern und der Pfalz erwarb er Brandenburg und Tirol sowie Holland, Seeland und den Hennegau (heute zwischen Belgien und Frankreich gelegen). Ludwig IV. starb 1347, in der wohl schlimmsten Zeit im Spätmittelalter, als die Pestepidemie sich rasant ausbreitete und die Bevölkerung Europas dramatisch reduzierte (ca. 1330 – 1450). Außerdem brach 1337 der hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich aus und die Kirche spaltete sich 1378, weshalb es 40 Jahre lang einen Gegenpapst mit Sitz in Avignon gab. Zusammen mit seinem Bruder Stephan regierte er das Herzogtum Straubing – Holland. Mit 27 Jahren erkrankte er geistig, trat ab und sein Bruder Stephan übernahm. Stephan festigte das erst 1353 neu gebildete Herzogtum wirtschaftlich und innenpolitisch und brachte es durch seine Heiratspolitik zu europäischer Größe. Stephan hatte einen Sohn, nämlich

Wilhelm II. von Bayern-Straubing (1365-1417)
Die Verheiratung mit Marie, Tochter des französischen Königs Karl V. scheiterte 1377, da Marie kurz vor der Hochzeit starb. Er war vielleicht sowieso noch etwas jung dafür (12 Jahre alt). Dann musste halt Margarete v. Burgund herhalten, die er mit 20 Jahren heiratete. Wie gesagt, europäische Größe war angesagt. Aber: Er verkrachte sich mit seinem Vater Stephan, flüchtete nach England, sie versöhnten sich und er kam zurück nach Straubing. Er wurde dann Herzog von Straubing-Holland und machte mit der Heiratspolitik weiter: Seine einzige Tochter Jakobäa vermählte er 1406 im Kindesalter mit dem nur wenig älteren Johann von Wallonien, dem Sohn Königs Karls VI. von Frankreich, der 1415 zum Thronfolger ernannt wurde.
Trotz aller Erfolge hatte Wilhelm auch mit einigen Problemen zu kämpfen: z.B. die ständigen Scharmützel mit dem niederländischen Adel, auch die Friesen besiegte er nie endgültig. Wilhelm starb 1417 an den Folgen eines Hundebisses.

Wilhelm III. (1375 – 1435) war gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ernst Herzog von Bayern-München (dem Herzogtum, nicht dem Fußballverein).
Wilhelm wurde 1375 in München als Sohn des wittelsbachischen Herzogs Johann II geboren. Sein Vater Johann erhielt bei der Landesteilung von 1392 das Teilherzogtum Bayern-München. Es gab eine Menge Streitereien z.B. mit seinem Onkel Stephan III, mit Ruprecht von der Pfalz und den böhmischen Hussiten.
1433 heiratete Wilhelm die siebzehnjährige Margarete von Kleve, da er fürchtete, dass es wegen der nicht standesgemäßen Verbindung seines Neffen (Ernsts Sohn) Albrecht III. mit der Baderstochter Agnes Bernauer keinen legitimen Nachfolger im Herzogsamt geben könnte. Sie hatten zwei Söhne, er selber starb kurz darauf im Alter von 60 Jahren. Ernst III wurde sein Nachfolger, sein Sohn Adolf war mit 2 Jahren noch etwas jung um sich durchzusetzen, Ernst ließ seine Frau Agnes Bernauer hinrichten und so konnte sein Sohn Albrecht ihm als Herzog nachfolgen.

Wilhelm IV. der Standhafte (1493 – 1550), Herzog von Bayern von 1508 bis 1550,
erließ 1516 mit seinem Bruder Ludwig eine neue Bayerische Landesordnung. In dieser wurden unter anderem der Preis und die Inhaltsstoffe von Bier geregelt (ja, genau, das Reinheitsgebot!). Der 23. April 1516 wird deswegen als Tag des Deutschen Bieres gefeiert. 1518 veröffentlichte er eine Landrechtsreform und 1520 führe er die erste einheitliche Gerichtsordnung in Bayern ein.
Den Kirchenbann gegen Martin Luther ließ er ebenso wie sein Bruder anfangs nicht vollstrecken. Am 25. Mai 1521 verkündeten die Brüder jedoch das Wormser Edikt in München und Landshut. Von nun an wurden Luthers Anhänger verhaftet und des Landes verwiesen. Wilhelm ließ sich 1524 vom Papst Clemens VII. durch die Abtretung der Hoheitsrechte über die bayrischen Bischöfe und der Einkünfte der kirchlichen Institute für die Sache des Katholizismus gewinnen und war einer der eifrigsten Gegner der Reformation, die er in Bayern nicht aufkommen ließ.

Wilhelm V. der Fromme (1548 – 1626)
wurde als zweiter Sohn Albrechts V. auf Burg Trausnitz über Landshut geboren, einem alten Herrschaftsmittelpunkt der Wittelsbacher. 1568 heiratete er Renata von Lothringen. Die Hochzeit wurde mit großem Aufwand in der Münchener Residenz München gefeiert. Anschließend zog das Prinzenpaar auf Burg Trausnitz ein, wo ein großer künstlerischer Aufwand getrieben wurde. Renata brachte vor allem Kenntnisse der französischen und spanischen Hofkultur nach Landshut. Wilhelm wiederum war eng mit den Habsburgern, aber auch den Medici verwandt, so dass auch die künstlerischen Zentren Innsbruck, Wien und Florenz Vorbildwirkungen entfalteten.
Nach dem Tod des Vaters übernahm Wilhelm V. 1579 die Regierung im Herzogtum Bayern und siedelte mit Renata in die Residenz in München über. HW5 setzt die gegenreformatorische Politik seines Vaters fort. 1583 besiegelt er in München ein Konkordat, das die erweiterten Kompetenzen des Landesherrn in kirchlichen Fragen regelte. Im Kurkölnischen Krieg siegte er, und so stellten die Wittelsbacher bis 1761 den Kölner Kurfürsten und Erzbischof. Er förderte die Künste und die katholische Kirche. Er errichtete das Jesuitenkloster in München und ab 1583 mit der Michaelskirche die größte Renaissancekirche nördlich der Alpen. Unter ihm kamen die Jesuiten auch nach Altötting, Regensburg, Biburg, Münchsmünster und Ebersberg.
Wilhelm litt zunehmend unter den Anforderungen, sein finanziell marodes Herzogtum zu regieren und flüchtete in die Askese. Das Bier wurde für sein Herzogtum immer wichtiger: Nämlich als Sparmaßnahme ließ er 1589 die erste Hofbrauerei einrichten, da das aus der Ferne importierte Bier für den Münchner Hof erhebliche Kosten verursachte. Wohl deshalb haben wir heute so viele Brauereien in München, die wir auch brauchen, um genug Bier fürs Oktoberfest zu brauen.
1596 errichtete er zwischen Moosach und Feldmoching, im Gebiet der heutigen Fasanerie (München) eine Fasanenzucht und dankte in 1597 ab.

Ob Herzog Wilhelm V. viel für die Marktforschung tat ist nicht überliefert, aber nach ihm wurde die Straße benannt, in der DCORE seit dem 22. April 2017 seinen Sitz hat. Statt der Künste, dem Bier und der katholischen Kirche fördert DCORE die Medienforschung, Datenanalyse und den Bierkonsum mit aller Kraft, mit dem wachsendem Team und vor allem mit Hilfe des Vertrauens seiner Auftraggeber, für das DCORE sich nicht oft genug bedanken kann.

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VDZ Digital Advertising Day

Anlässlich des VDZ Digital Advertising Days am 28. Juni 2017 wird uns unser Teammitglied Patricia Kehm in Hamburg als DCORE vertreten.

Zum Thema „Von Display über Programmatic zu Native – digitale Werbewirkung verstehen und den Werbeerfolg messen“ erwartet Sie ein spannender Vortrag.

Erfahren Sie hier mehr über den VDZ Digital Advertising Day.