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Influencer Marketing mit dem Influencer Profiler

Früher waren es Meinungsführer, jetzt sind es Influencer. „Ähnlich wie die Meinungsführer genießen Influencer heute Autorität sowie Glaubwürdigkeit und besetzen damit eine Schlüsselposition innerhalb ihrer Gruppe.“ (Mehr dazu in unserem Blog: „Vom Meinungsführer zum Influencer“). Immer mehr Unternehmen setzen in ihrer Marketingstrategie auf Influencer:  Mindestens jedes zweite Unternehmen in Deutschland hat sie schon einmal im Einsatz gehabt. Ein weiteres Viertel plant zudem die Zusammenarbeit mit Influencern (Quelle: „Umfrage zur Nutzung von Influencer Marketing“, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., Nov. 2018).

Influencer Marketing hat sich zunehmend professionalisiert. Mittlerweile gibt es eine vielfältige Anbieterlandschaft von Agenturen, die sich auf die Vermittlung von Influencern spezialisiert haben. Zahlreiche Netzwerke, sogenannte Talent Agencies (z.B. incircles, lookfamed), oder Plattformen, wie z.B. Reachbird oder blogfoster, die den Kontakt zwischen Unternehmen, (Media-) Agenturen und Influencern ermöglichen (Quelle: Lucky Shareman, März 2018), sind entstanden.

Im Mittelpunkt steht die passende Auswahl eines Influencers für ein Unternehmen und seine Werbekampagne. Unternehmen bevorzugen statt einer automatischen Aussteuerung die individuelle Auswahl eines Influencers. Die Mehrheit sucht selbst nach „dem perfekten Match“ zwischen Influencer und Kampagnenbotschaft (Quelle: „Umfrage zur Nutzung von Influencer Marketing“, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., Nov. 2018).

Im Netz kursieren zahlreiche Anleitungen, wie der „richtige“ Influencer gefunden werden kann. Eine genaue Zielgruppendefinition und die Identifikation der geeigneten Medienkanäle sollen mit einer ausführlichen manuellen Recherche ergänzt werden. Diese findet zunächst themenorientiert anhand von Hashtags oder Wettbewerbsanalysen statt. Im nächsten Schritt ist eine spezifische Suche notwendig. Über spezialisierte Suchmaschinen, Rankings, Bloggerverzeichnisse oder Kooperationsplattformen wird die Anzahl an möglicherweise passenden Influencern eingegrenzt.

Für diese Auswahl an Influencern empfiehlt es sich eine qualitative Analyse durchzuführen. Wie schreibt der Influencer? Spricht der Influencer seine Follower angemessen an? Wie sympathisch wird der Influencer von seinen Followern wahrgenommen? Welche Themen besetzt der Influencer? Welche Marken werden mit ihm in Verbindung gebracht? Passt meine Marke zum Influencer? usw.

Die Recherche wird mit der Analyse quantitativer Merkmale wie Reichweite (Followeranzahl), Engagement (Likes, Kommentare) und Entwicklung der Followerschaft abgeschlossen (Quelle: „Wie finde ich (m)einen Blogger? 10 Tipps für die Suche nach dem richtigen Influencer“, iq.digital, 2018). Nach diesem Auswahlprozess hat man eine Shortlist mit Influencern erstellt, die für die jeweilige Kampagne geeignet sind.

ABER, diese manuell durchgeführte Recherche ist eine zeitaufwendige Methode und eine rein subjektive Betrachtungsweise. Auch durch das Hineinversetzen in die Zielgruppe bleibt ein letzter Rest eigener Interpretation und Unsicherheit nicht ausgeschlossen. Doch wie kann eine objektive und effizientere Differenzierung stattfinden? Dieser Herausforderung hat sich DCORE angenommen.

Mit dem Influencer Profiler befragt DCORE direkt die Follower eines Influencers auf seinen Kanälen. Der Influencer Profiler ist eine hochstandardisierte Abfrage zur Wahrnehmung des Influencers in seiner Nutzerschaft und bietet darüber hinaus auch Insights zu Themeninteressen der Follower und dem Markenfit zwischen Influencer und Marke. Damit liefert das DCORE Tool verlässliche Antworten auf die Fragen, die Unternehmen sich bei der Influencer-Auswahl stellen müssen. Die Herausforderung liegt dabei nicht in den Fragen selbst, sondern in der Zielgruppe „Follower“: Sie ist nicht einfach über eine Befragungsplattform erreichbar und hat zudem hohe Ansprüche an Technik, Ästhetik, Usability und Selbstbestimmung. Daher ist es wichtig bei der Befragung auf das richtige Wording zu achten, die gleichen Plattformen wie die Zielgruppe zu nutzen und bekannte Features einzusetzen. Und vor allem: Den richtigen Absender zu verwenden.

Der Absender der Befragung wird mit dem Influencer Profiler der Influencer selbst. Kein Weg führt an ihm vorbei, denn nur er erreicht seine Follower direkt und kann sie zudem auch motivieren, an der Befragung teilzunehmen.  Das Besondere daran ist, dass die Rekrutierung und die Befragung der Follower über den jeweiligen Kanal, z.B. Instagram oder YouTube, erfolgt. Über eine an Jeopardy orientierte Befragungsweise, werden spielerisch die Meinungen und Wahrnehmung erhoben. An die Zielgruppe angepasst gilt auch beim Influencer Profiler mobile first. Mit den Features „Swipen“, „Tinder“ und „Karussell“ kann die Befragung easy am Smartphone durchgeführt werden.

Der DCORE Influencer Profiler ermöglicht eine granulare und objektive Differenzierung von Influencern basierend auf Befragungsdaten der Follower. So können Sie leicht den richtigen Influencer für Ihr Unternehmen und Ihre Werbekampagne finden.

Weitere Informationen und einen ersten Use Case finden Sie auf den folgenden Seiten:

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Influencer Profiler auf dem Monitoring FORUM, am 04. & 05.2018 in München

Das diesjährige Monitoring FORUM findet am 04. & 05.12.2018 in München statt. Sowohl im Seminar als auch am Kongresstag selbst drehen sich die Erfahrungsberichte und Fachbeiträge um neue Themen und Ansatzpunkte für das Social Media Marketing – so auch für das Influencer Marketing.

In diesem Zusammenhang stellt Patricia Kehm, Unitleitung New Business & Innovation bei DCORE in einem Fachbeitrag das frisch entwickelte DCORE-Tool Influencer Profiler anhand des Use Cases mit der Influencerin @kaddi_kestler vor.

Der aktuell beliebteste Nebenjob der Welt – Influencer – ist mittlerweile auch fixer Bestandteil des Marketingmix bei vielen Werbetreibenden. Welcher Influencer für welche Kooperation eingesetzt wird, wird fast ausschließlich anhand vorhandener Performance KPIs wie der Anzahl der Follower oder bestehender Markenkooperationen, getroffen. Doch Influencer im Allgemeinen stehen für Authentizität und werden als Markenbotschafter eingesetzt. Reichweite und Engagement alleine reichen dabei nicht aus, um den „richtigen“ Influencer für eine Kooperation auszuwählen.

Mit dem DCORE Influencer Profiler existiert eine hochstandardisierte Abfrage zur Wahrnehmung des Influencers bei seinen Followern, Auskunft über Themeninteressen der Follower und potentieller Markenfit zwischen Influencer und Werbetreibenden. Das besondere daran ist, dass die Rekrutierung und Befragung der Follower in dem jeweiligen Kanal, z.B. Instagram oder YouTube, selbst erfolgt. Dabei wird eine Art Umfrage-Jeopardy eingesetzt, um die Meinungen zur Wahrnehmung des Influencers einzusammeln.

Mit der künftigen Zertifizierung „approved by DCORE Influencer Profiler“ werden Influencer ausgezeichnet, die neben ihren Performance KPIs weitere Informationen für eine klarere Positionierung zur Verfügung stellen.

 

Wie erreicht DCORE die Zielgruppe Follower? Welche Feature setzt DCORE für die anspruchsvolle Zielgruppe ein? Was kann der Influencer selbst aus den Daten herauslesen? Das und vieles mehr hören Sie in dem Vortrag von Patricia Kehm auf dem Monitoring FORUM.

Mehr Informationen zum Monitoring FORUM (Kongress) und den Vorträgen finden Sie hier.

Sie konnten am Kongress nicht teilnehmen und haben Interesse an dem Thema? Kein Problem – melden Sie sich gerne bei Patricia Kehm.

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Trust rules! Neue Studie zu Brand Safety, Trust & Credibility

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat gemeinsam mit DCORE in der Studie „Brand Safety, Trust & Credibility“ das hochrelevante Thema Markensicherheit aus unterschiedlichen Perspektiven untersucht. Die Ergebnisse basieren auf Experteninterviews und Fokusgruppen sowie einer umfassenden Sekundäranalyse. Nutzer, Werbetreibende und Mediaagenturen kommen zu Wort.

Zentrale Ergebnisse:

  • Als Ursache für ein steigendes Brand-Safety-Risiko gelten vor allem nutzergenerierte Inhalte, Programmatic Advertising und Fake News.
  • Die redaktionelle Leistung, kuratierte Inhalte und die Bekanntheit einer Marke aus der „Offline-Welt“ stehen bei Experten für brand-safe Umfelder.
  • Große Verlagshäuser, klassischer deutscher Journalismus und TV-Sender/Vermarkter gelten als markensicher.
  • Medienmarken genießen ein hohes Vertrauen bei den Nutzern. Besonders hohen Ansprüchen an Vertrauen und Glaubwürdigkeit müssen Informations- und Nachrichtenmedien genügen.
  • Inhalte journalistischer Profis und bekannter Medienmarken sind aus Nutzersicht vertrauenswürdiger und weniger anfällig für Fake News als User Generated Content.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie können Sie auf der Website des VDZ nachlesen und downloaden.

Ein aktuelles Interview der W&V mit VDZ-Chef Stephan Scherzer zum Thema Brand Safety finden Sie hier.

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Veröffentlichung Artikel: DCORE verbessert komplexe Fragetypen in Online-Befragungen

In der Ausgabe 4/2018 der Fachzeitschrift planung & analyse verdeutlicht Franziska Scharch einen neuen Ansatz, wie sogar komplexe Fragetypen in Online Befragungen integriert werden können. Mit der neuen Abfragevariante („Karussell“) sollen die Teilnehmer besser abgeholt und motiviert werden, da sich eine monotone Abfrage meist negativ auf die Antwortqualität auswirkt.

Doch inwieweit beeinflusst der neue Fragetyp das Antwortverhalten? Und kann dieser problemlos die bestehende Variante ablösen? Diese Fragen beantwortet Franziska Scharch im Artikel „Das Karussell gegen Monotonie“.

 

 

Bildquelle: https://www.horizont.net/planung-analyse/Heft

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Digitalisierung polarisiert Deutschland – 6 Digitaltypen identifiziert.

Die Forschungsagentur DCORE hat das digitale Nutzungsverhalten und die Einstellungen der Deutschen hinsichtlich der Digitalisierung des Alltags analysiert. Es wurden sechs unterschiedliche Typen identifiziert.

München, Juni 2018 (DCORE) –  In einer repräsentativen Studie („Digitale Nutzung in Deutschland 2018“, Auftraggeber: BVDW*) wurden detailliert die Einstellungen und Meinungen der Deutschen Internetnutzer zur allgegenwärtigen Digitalisierung aller Lebensbereiche untersucht. Ebenso ermittelt wurde das Internetverhalten: Nutzungshäufigkeit und -intensität, Social Media-Affinität sowie die aktive Mitgestaltung im Netz und die Sensibilität in Sachen Datenschutz. Aus diesen und einer großen Zahl weiterer Merkmale hat DCORE sechs unterschiedliche digitale Nutzungstypen in der deutschen Internet-Population identifiziert.

Die sechs Typen verorten die Internetnutzer im Spannungsverhältnis zwischen Alltagserleichterung und der gleichzeitigen Angst vor zunehmender Digitalisierung und einem möglichen Kontrollverlust.

Die Digital Junkies sind always on, dennoch stehen sie der Veränderung kompetent kritisch gegenüber. Es sind v.a. die jungen Berufseinsteiger, die mit der digitalen Welt aufgewachsen sind und sehr bewusst die Vorteile gegen die Gefahren der Digitalisierung abwägen.

Contact Seekers nutzen alle Möglichkeiten der digitalen Welt. Sie sind die „Smombies“, ständig mit dem Blick auf das Smartphone, um nichts zu verpassen.

Careful Consumers sind darauf fokussiert, auf ihre Daten zu achten. Das Internet wird vergleichsweise seltener genutzt: Sofern Internetangebote oder Anwendungen nicht sicher erscheinen, werden diese trotz vermeintlichem Mehrwert vermieden. In sozialen Netzwerken findet man sie daher eher selten.

Content Producers sind unkritischer: Sie sind die Mitgestalter des Internets und haben daher keine Skepsis, sich z. B. auf Bewertungsportalen anzumelden und ihre Erfahrungen zu teilen.

Conservative Users stehen der Digitalisierung offen gegenüber, möchten aber zukünftig nicht alle Vorgänge über ein Gerät digital steuern lassen (Stichwort: Internet of Things).

Inexperienced Deniers lehnen die Technisierung ab und interessieren sich nicht für die neuen Entwicklungen. Online-Shopping und Internet of Things kommen daher für sie nicht in Frage.

Die sechs Digitaltypen Deutschlands im Überblick

Die Digital Landscape verortet die Typen in den Dimensionen „Sorge vor zunehmender Automatisierung und Technisierung“ und „Nutzung des Internets“.

Weitere Informationen zu den Digitaltypen finden Sie auf unserer Website bzw. in der zur Verfügung gestellten Präsentation.

*Quelle: „Digitale Nutzung in Deutschland 2018“, n = 823 Fälle, Januar 2018 (Durchführung: DCORE in Zusammenarbeit mit dem BVDW)

Sie können sich gerne die komplette Pressemeldung herunterladen.

Download: Grafik Übersicht Digitaltypen

Download: Grafik Digital Landscape

Download: Logo DCORE

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Digitale Nutzung in Deutschland 2018

Was verstehen die Deutschen unter „Digitalisierung“?

Der Begriff „Digitalisierung“ ist allgegenwärtig. Sowohl in den Medien als auch in der Politik wird dieser angeregt diskutiert. Doch was genau verstehen die Deutschen unter „Digitalisierung“? Und wie stehen sie dieser Entwicklung gegenüber? DCORE hat sich in Zusammenarbeit mit dem BVDW dem Thema angenommen und die Studie „Digitale Nutzung in Deutschland 2018“ durchgeführt. Sie liefert Antworten auf genau diese Fragen.

Für die Deutschen zeigt sich Digitalisierung durch die zunehmende Verbreitung digitaler Geräte im Alltag. Die Geräte vernetzen sich untereinander, integrieren sich in alle Lebensbereiche und vereinfachen diese.

Alles in allem befürworten die Deutschen die Digitalisierung mehrheitlich (63 Prozent). Es sind eher die älteren Befragten, die die Digitalisierung begrüßen. Die jungen Deutschen zwischen 14 und 34 Jahren sind vergleichsweise skeptischer. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich die jungen Befragten hinsichtlich Ihrer beruflicher Zukunft eher Sorgen machen. Unabhängig vom Alter scheint die Nutzungsdauer von Smartphones, Desktop-PCs und Laptops einen Einfluss auf die generelle Einstellung zu haben. Je länger die Befragten mit den Geräten online sind, desto aufgeschlossener stehen sie der Digitalisierung gegenüber.

Hinsichtlich der zunehmenden Technisierung und Automatisierung sind die Deutschen zwiegespalten. 54% bereitet die zunehmende Technisierung und Automatisierung Sorgen, während die andere Hälfte dem aufgeschlossen gegenübersteht.

Allerdings sind sich die Befragten hinsichtlich ihres Datenschutzbewusstseins einig. Die digitalen Dienste sollten vertrauenswürdig sein, ansonsten werden diese von den Deutschen für ihre Nutzung nicht in Betracht gezogen. Bereits 71% nutzen bestimmte Anwendungen aufgrund von Datenschutzbestimmungen nicht.

Insgesamt wurden 1.000 Internetnutzer befragt. Hier geht’s zu den Ergebnissen.

Die vollständige Studie finden Sie hier und auf der Internetseite des BVDW.

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BLOG: Eventbefragungen – ein Paradigmenwechsel der sich lohnt.

Annika Gröne, Patricia Kehm- München, 08.03.2018

Unser jeder Alltag besteht aus Events. Es sind kleine, große, private, aber auch berufliche, einmalige und traditionelle Events, die uns schon von klein auf begleiten. Es fängt mit dem ersten Geburtstag, noch von Mama organisiert, an und geht über Abschlussbälle, bis hin zum selbstorganisierten Großevent mit über 1.000 womöglich sogar internationalen Besuchern.

Jeder Veranstalter und auch jeder Besucher hat diese eine ideale Vorstellung von „dem“ Event. Geprägt durch unsere Erfahrungen und früh vermittelten Werte, haben wir jedoch unterschiedliche Ansichten, wie die „perfekte“ Veranstaltung sein soll. Menschen haben Unterschiedliches erlebt, wodurch Erfahrungen, die die Vorstellungen und Erwartungen prägen, sich von Mensch zu Mensch unterscheiden. Es ist daher wichtig, bereits bei der Planung des ersten Events die Sicht der Anderen einzunehmen. So stellte sich schon vor dem ersten selbstorganisierten Geburtstag die Frage „Was würde meinen Gästen gefallen?“. Bei Freunden, Bekannten oder der Familie ist es vielleicht noch ein Leichtes das zu erahnen ohne zu fragen. Wird ein Event jedoch für Kunden, Kollegen, bestehende oder potentielle Geschäftspartner geplant, so ist es durchaus schwieriger ihre Historie zu kennen, um dadurch Erwartungen ableiten zu können. Geht es demnach um Events im B2C- oder B2B-Bereich, in dem zum Beispiel die Teilnehmer noch größtenteils unbekannt sind, so gilt es diese erst einmal kennenzulernen, sie zu ihren Erwartungen und Vorstellungen zu befragen und mit ihnen über ihr Erlebtes zu sprechen. Sozusagen einen Paradigmenwechsel vorzunehmen.

Die Sicht der Kunden, Kollegen und Geschäftspartner einzunehmen hat enorme Vorteile. Im Folgenden zeigen wir Ihnen aus unserer Sicht die 5 WARUMs, eine Eventbefragung durchzuführen:

MACHEN SIE IHRE GÄSTE ZU PROMOTOREN!
Wer zufrieden ist, spricht mit Kollegen, Freunden/Bekannten und Geschäftspartnern darüber – so auch über Ihr Event!

Jeder kennt dieses eine Event, bei dem das Essen kalt war oder sogar ausgegangen ist, ob im privaten oder beruflichen Kontext. Darüber wird geredet – ganz klar. Dann gibt es aber auch die Veranstaltungen, die nicht nur mitreißend, unvergesslich sind sondern für den Besucher auch von großem Mehrwert, weil relevante Insights mitgenommen werden konnten. Diese Veranstaltungen empfehlen wir sogar besonders gerne an unsere Kollegen, Freunde/Bekannte und Geschäftspartner weiter. Aber was macht das Event mitreißend, unvergesslich und inhaltlich wertvoll? Was bewegt die Teilnehmer dazu, den Wunsch zu hegen, nochmal an diesem oder einem ähnlichen Event teilzunehmen? Und inwiefern ist es danach Gesprächsthema unter den Teilnehmern? Eine Antwort auf diese Frage können nur die Teilnehmer selbst geben. Wer fragt gewinnt – vor allem an Reichweite.

MACHEN SIE IHR EVENT ZUM BOTSCHAFTER!
Emotionen sprechen Bände, Storytelling ist die Basis für jede Kommunikation – lassen Sie Ihr Event sprechen!

Im Sport wird Sponsoring bereits seit Jahrzehnten groß geschrieben. Jeder kennt die Banner um das Fußballfeld, die gebrandeten Eintrittskarten oder die bedruckten Trikots. Unternehmen kennen die Chance, ihre Werte durch den Sport zu kommunizieren. Das gilt nicht nur für den Sport. So sind es auch die kleinsten Events in den unterschiedlichsten Branchen, die eindeutige Werte vermitteln und so zum Botschafter für Unternehmen werden. Die Möglichkeit des Event-Sponsorings stellt daher für jedes Unternehmen ein wichtiges Marketinginstrument dar, im B2C aber auch im B2B-Bereich. Um das richtige Sponsoring-Engagement zu wählen, ist darauf zu achten, ob die Inhalte des Events zum Themenfeld ihres Unternehmen passt. Für potentielle Sponsoren gilt es vorab, die Übereinstimmung der Inhalte, aber auch der Werte, zwischen Unternehmen und ihrem Event zu identifizieren. Welche Werte und Emotionen werden durch das Event kommuniziert? Und welche Inhalte werden geteilt? Eine Antwort auf diese Frage können wieder nur die Teilnehmer selbst geben. Wer fragt gewinnt – vor allem an Botschaft.

ZEIGEN SIE IHRE WIRKUNG!
Eingesetzte Maßnahmen verfolgen Ziele und werden nur dann wieder eingesetzt, wenn die Zahlen den Erfolg belegen – zeigen Sie, dass Ihr Event Wirkung hat!

Ziele erreichen, bedeutet Maßnahmen ergreifen. Sponsoren eines Events verfolgen vor allem die Ziele der Werte- und Informationsübermittlung sowie der Bekanntheitssteigerung innerhalb der Event-Zielgruppe. Wurden die Kommunikationsziele erreicht? Haben die geteilten Event-Inhalte und die vermittelten Werte einen Einfluss auf die Wahrnehmung und Bekanntheit des Unternehmens? Diese Frage lässt sich durch die Ermittlung der Sponsorenwahrnehmung und des Unternehmensimages mit einer Befragung der Teilnehmer beantworten. Wer fragt gewinnt – vor allem an Sponsorenloyalität.

DENKEN SIE HEUTE SCHON AN MORGEN!
Loyal ist derjenige, der sich abgeholt fühlt, auf dessen Bedürfnisse eingegangen wird und der Verbesserungen spürt – lassen Sie Ihr Event nicht stillstehen.

Nach dem Event ist vor dem Event. In der Planungsphase stellen sich immer die Fragen: Was wollen die Teilnehmer? Wie können wir deren Zufriedenheit steigern und insgesamt die Teilnehmerzahl erhöhen? Um das herauszufinden, gilt es das Event zu evaluieren. Die Erkenntnisse können Sie als Planungsinstrument mit in die Vorbereitungsphase nehmen, um Ihr nächstes Event optimal nach den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmer zu gestalten und auszurichten. Wer fragt gewinnt – vor allem an Zufriedenheit und steigenden Besucherzahlen.

FANGEN SIE RICHTIG AN!
Ein Event zu planen ist keine kleine Sache, auch finanziell –  sichern Sie sich Ihren Eventerfolg bereits in der Planungsphase!

Hinterher ist man immer schlauer. Aber wie wäre es, wenn man auch schon im Vorhinein mit Wissen glänzen kann und es in die Umsetzung einfließen lässt? Fragen Sie Ihre Zielgruppe bereits vor dem Event, was das Event für sie unvergesslich und mitreißend machen würde und was sie sich vom Besuch verspricht, um die Planung direkt in die richtige Richtung zu steuern. Lernen Sie die Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche Ihrer Zielgruppe kennen und sichern Sie sich Ihren Erfolg. Wer fragt gewinnt – vor allem an Wissen über die Zielgruppe.

 

Weitere Informationen zu Eventbefragungen mit dem EventScanner von DCORE finden Sie hier.

 

 

Bildnachweis: von Pablo Heimplatz auf unsplash.com

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BLOG: Design Thinking – Was kann die Innovationsmethode?

Bettina Zerwes, Patricia Kehm – 22.08. 2017

Ein klassisches Problem des Alltags. Man bezahlt seinen Einkauf und erhält als Rückgeld lauter kleine, rote Münzen. Münzen, die einem das Behalten der Übersicht erschweren oder Münzen, die einem verloren gehen, weil man aus Bequemlichkeit den Betrag einfach aufrundet. Dass es für dieses Problem aber auch eine Lösung gibt, konnte mithilfe des Design Thinkings (DT) gezeigt werden. DT ist derzeit in aller Munde. Immer mehr Unternehmen interessieren sich für die Innovationsmethode und in manchen ist DT bereits fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Doch was ist Design Thinking überhaupt? Wie lässt sich diese Methode anwenden? Spielt sie auch für die Marktforschung eine Rolle und wie hängt das alles mit dem Problem des Rückgeldes zusammen?

Design Thinking ist in erster Linie eine Innovationsmethode. Sie zeichnet sich durch eine systematische Herangehensweise an komplexe Fragestellungen aus und basiert auf einer starken Nutzerorientierung. Namensgeber ist David Kelley, der Gründer der Design- und Innovationsagentur IDEO. Durch die Erfolge, die er und seine Agentur durch DT feiern konnten, wurde die Methode schnell populär. Der Begriff verrät dabei bereits, dass sich die Methode eigentlich auf die Denkweise im Bereich Design und verwandten Gebieten zurückführen lässt. Die Systematik des Prozesses erlaubt allerdings eine Anwendung auf Probleme aus verschiedensten Bereichen.

Als Methode ist Design Thinking vor allem dann effizient einsetzbar, wenn noch keine konkrete Lösung für ein Problem vorliegt, beziehungsweise wenn das Problem an sich noch nicht klar definiert ist. Der Erfolg hängt dann von mehreren Einflussgrößen ab.

Der Design Thinking Prozess gliedert sich in 5 Phasen, die stark ineinander greifen und im Laufe des Prozesses auch mehrfach wiederholt werden können:

„Verstehen & Beobachten“

In der ersten Phase sollen die Nutzer im Kontext des Problems verstanden werden. Wie verhalten sie sich und aus welchem Grund? Welche Bedürfnisse haben sie und welche Werte und Ansichten vertreten sie? Diese Einblicke liefern Hinweise darauf, wie eine Innovation einen Mehrwert für sie schaffen kann. Um dies zu erreichen werden vor allem qualitative Forschungsmethoden genutzt. Beispielsweise qualitative Interviews oder Beobachtungen im relevanten Kontext.

„Sichtweise definieren“

Anschließend folgt die Phase „Sichtweise definieren“. Um das Potential der ersten Phase auszuschöpfen, werden die Erkenntnisse zusammengetragen, diskutiert und visualisiert. Anhand dieser Erkenntnisse wird dann eine Problemstellung aus der Sicht der Nutzer definiert. Eine enge Problemdefinition führt dabei nicht nur zu einer höheren Qualität der Ideen, sondern erhöht auch die Quantität. Gleichzeitig hilft sie Entscheidungen zu treffen, ob Ideen weiter verfolgt werde sollten.

„Ideen generieren“

Um in die Phase „Ideen generieren“ überzugehen, wird die Problemstellung in Teilaspekte zerlegt, die wiederum als Themen für folgende Brainstorming Sessions dienen. Ziel ist dann nicht eine einzelne Lösung zu finden, sondern eine breite Auswahl an Lösungsansätzen. Erreicht wird dies durch eine inspirierende Umgebung, sowie das zu Hilfe nehmen von Kreativtechniken wie Brainstorming. Wichtig ist dabei die Bewertung aufzuschieben und auf Quantität zu setzen.

„Prototypen entwickeln“

Erst als Übergang zur Phase „Prototypen entwickeln“ kann im Team über Auswahlkriterien für die Ideen diskutiert werden. Beginnt man mit der Entwicklung der Prototypen, ist schnelles Feedback entscheidend. Jeder Prototyp soll dabei zu einem Erkenntnisgewinn führen und Teilaspekte des Problems abfragen. Dadurch entstehen neuen Ideen und Verbesserungsvorschläge für bestehende Prototypen, sowie Ansätze zur Nachbesserung der definierten Sichtweise. In einzelne Prototypen sollte dabei nicht zu viel investiert werden.

„Testen“

In der Testphase soll schließlich schnellstmöglich Feedback eingeholt werden. Dabei wird nicht nur abgefragt, ob ein Prototyp gefällt oder nicht, sondern warum dies so ist. Es ist entscheidend, den Prototypen im richtigen Kontext zu testen, um realitätsnahe Ergebnisse zu erhalten.

Als letzte Phase stellt das Testen dabei nicht das Ende des DT Prozesses dar. Einzelne bzw. mehrere Teilschritte, sowie der gesamte Prozess sind wiederholbar. Die Teilschritte müssen dabei keine feste Ordnung durchlaufen und gehen fließend ineinander über.

Wie Design Thinking angewandt werden kann und wie es das Problem des Rückgeldes löst, zeigt das Beispiel der Bank of America. Ausgangslage war die Schwierigkeit der Neukundengewinnung für Sparkonten, vor allem bei Müttern der Babyboomer Generation. Daher führte man 3 Monate lang Qualitative Interviews und Beobachtungen mit 12 Haushalten der Zielgruppe durch. („Verstehen & Beobachten“) Dies ergab vier zentrale Ergebnisse. Die Zielgruppe rundete Ausgaben im Haushaltbuch aus Kalkulationszwecken auf und freute sich, wenn am Ende des Monats mehr Geld auf dem Konto war als erwartet. Sogar beim Kauf selbst wurde aus Bequemlichkeit gerundet. Gleichzeitig hatten die meisten Probleme beim Sparen. Die Sichtweise wurde auf dieser Basis durch zwei Bedürfnisse definiert.  Zum einen möchte man, wenn man seine Finanzen überprüft, einen schnellen Überblick bekommen. Zum anderen möchte man, dass die Ersparnisse höher sind als erwartet. („Sichtweise definieren“) Um diese Bedürfnisse zu erfüllen, entstanden in 20 Brainstorming Sessions 80 Produktkonzepte. Darunter auch die Idee, dass wenn der Nutzer etwas mit Karte bezahlt, der Betrag aufgerundet und die Differenz auf ein Sparkonto übertragen wird. Das löst sowohl das Problem der Bequemlichkeit, als auch das Sparproblem. („Ideen generieren“) Diese Idee wurde in einem Comicfilm dargestellt („Prototypen entwickeln“) und anschließend mit 1600 Kunden getestet. („Testen“) Die Implementierung des fertigen Services, der „Keep the Change“ getauft wurde, führte im ersten Jahr zu 700.000 neuen Girokonten und 1.000.000 neuen Sparkonten. Damit schaffte er nicht nur einen beträchtlichen Mehrwert für die Kunden, sondern war auch ein voller Erfolg für die Bank of America.

Um Design Thinking sinnvoll einzusetzen, ist die starke Nutzerorientierung zentral. Aus diesem Grund eignen sich Marktforschungsmethoden optimal, um bewusste und unbewusste Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer zu erfassen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

DCORE bietet hierfür ein breites Leistungsportfolio, um Unternehmen bei ihrem Innovationsvorhaben zu unterstützen. In der Phase „Verstehen & Beobachten“ können durch Leistungen wie das Daily Media Protocol oder die Insight Communities wichtige Erkenntnisse über die Verhaltensweise und die Bedürfnisse der Zielgruppe gesammelt werden. Unbewusste Vorgänge können durch Tracking und Guided Surfing erfasst werden. Für die Phase „Testen“ eignen sich vor allem die Insight Communities, die ein schnelles Feedback der Nutzer für die entwickelten Prototypen ermöglichen. Des Weiteren steht DCORE natürlich in jeder Phase des Prozesses gerne beratend zur Seite.