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Generation Z – Werbung, Wirkung & Werte

Generation Z - Werbung, Wirkung & Werte

Generation.Z

Andrea Eckes - München, 05.08.2019

Jugendliche und junge Erwachsene etablieren sich als neue Generation, die sog. Generation Z.
Welche Werte sie haben und wie Werbung auf sie wirkt, dass erfahren Sie im folgenden Artikel.

Unter der Generation Z, werden die heute 14-25-Jährigen bzw. die Geburtenjahrgänge zwischen 1995 und 2010 verstanden.  Die Generation Z, aufgewachsen in einer Zeit wirtschaftlichen Wohlstands und sozialer Sicherheit zeichnet sich durch eine einmalige Sozialisation aus, die u.a. gekennzeichnet ist durch zunehmende politischen und ökologischen Krisen, aber auch die Digitalisierung und eine deutlich veränderte Mediennutzung im Vergleich zu den älteren Generationen.

Generation Z ist konsumfreudig, steht aber Werbung kritisch gegenüber.

Zentrales Medium zur Kommunikation, Information aber auch Selbstdarstellung ist für die Generation Z das Smartphone. Es zeichnet sich durch eine hochfrequente v.a.  unterhaltungs- und kommunikationsorientierte Nutzung mit kurzen Aufmerksamkeitsspannen aus. Entsprechend erfolgen Werbekontakte mehrheitlich online in Sozialen Medien, journalistischen oder funktionalen Angeboten, wie Fahrplanauskünften etc..  

Dabei steht die Gen Z Werbung durchaus kritisch gegenüber.  Laut der Studie best for planning 2018 II stimmen nur 42% der Aussage zu, dass Werbung für sie eigentlich ganz hilfreich ist, während dies 56% der Älteren ab 26 Jahren tun. Und 48% der Gen Z sind durch Werbung bereits auf neue, interessante Produkte aufmerksam geworden vs. 59% der Älteren ab 26 Jahre. Dabei ist sie durchaus eine konsumfreudige Zielgruppe, 68% probieren gerne neue Produkte aus (55%, Ältere ab 26 Jahre) und 48% kaufen spontan, wenn Ihnen etwas gefällt (38%, Ältere ab 26 Jahre).

Generation Z hat klare Erwartungen an Werbung.

Will Werbung auffallen, inspirierend wirken und nicht automatisch ausgeblendet oder weggeklickt werden, muss sie den Anforderungen der Generation Z genügen:

Zuallererst muss Werbung aus der Masse an Einblendungen, Texten, Bildern und Videos herausstechen. So sind Jugendliche und junge Erwachsene durch die heutige hohe Frequenz und Schnelllebigkeit von Content und Medienangeboten daran gewöhnt permanent mit neuem Input versorgt zu werden. Werbung muss sich den Nutzungsgewohnheiten des schnellen Durchscrollens und Überfliegens anpassen. Gestalterisch heißt das als kompakter Eye-Catcher aufzutreten, der auffällt, aber auch inhaltlich seine Botschaft klar vermittelt. Das Auffallen kann auch durch ein bewusstes „Sich Zurücknehmen“ erreicht werden. Dabei definiert die bildhafte Kommunikation in sozialen Netzwerken sowie die Nutzungsmotivation des Entertainments und der Unterhaltung die Ansprüche an Werbung in Bezug auf Bildsprache, Ästhetik, Humor und Emotionen.  

Werte und Mehrwert von Marken und Produkten sind für Generation Z zentral.

Gleichzeitig spielen Werte für die Gen Z eine wichtige Rolle. In Zeiten steigender Unsicherheit in Bezug auf die politische, ökologische und die eigene Zukunft, geben Werte Orientierung und Halt. Deutlich zeigt sich das in der Nachdrücklichkeit, in der die Generation Z für ihre Werte eintritt. Dies erfolgt sowohl im Großen z.B. in die Friday for Future Demonstrationen, aber auch im Kleinen z.B. durch ein bewusstes Konsumverhalten und die Erwartung an Marken und Produkte, dass diese klar kommunizieren, welche Werte und Einstellungen vertreten werden. Somit stellt die Generation Z Werbetreibenden vor neue Herausforderungen wie sie eine wirkungsvolle und effiziente Kommunikation mit den Kunden der Zukunft aufbauen können. Zentral ist dabei, dass Werbung nicht nur informiert und inspiriert, sondern die Werte der Marke und deren Mehrwert klar und direkt verdeutlicht. 

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Innovative Medienforschung: wie geht das?

Innovative Medienforschung: wie geht das?
Vortrag an der LMU München von Andrea Eckes und Anrdeas Richardon. In einem spannenden und innovativem Forschungsfeld zwischen Medien, Märkten und Menschen arbeiten: das bietet die DCORE GmbH. Welche Digitaltypen gibt es? Wie werden digitale Medien von der Generation Z verwendet? Wie können Influencer ihre Follower besser kennenlernen? Geschäftsführerin Andrea Eckes und Data Analyst Andreas Richardon stellten den Beruf Medienforscherin / Medienforscher am 28.05.2019 bei der LMU München vor.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


 

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Die Studie „In Quality We Trust“ wurde für den Research Award nominiert

München/Warschau 05.06.2019 – Wir gratulieren den Gewinner des Research Awards in der Categorie Consumer Attitudes and Behaviour!

Vom 4. – 5. Juni wurden in Warschau im Rahmen des internationalen Medienkongress INTERACT die IAB Europe Research Awards in sieben Kategorien vergeben. Mit dem Preis zeichnet das IAB herausragende Forschungsarbeiten im Bereich der digitalen Werbung aus. Die Gewinner stehen nun fest.

In der Kategorie „Consumer attitudes and behaviour“ wurde die Studie „In Quality We Trust“, die die Münchner Forschungsagentur DCORE für United Internet Media durchgeführt hat, unter die besten Arbeiten gewählt. Die Studie beschäftigt sich mit der Forschungsfrage, wann Internet-Nutzer ein Online-Angebot als vertrauenswürdig, glaubwürdig und qualitativ hochwertig wahrnehmen.

Zentrale Ergebnisse der Studie:

-Qualität, Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind Eigenschaften, die Hand in Hand gehen. Ohne Glaubwürdigkeit und Qualität gibt es von Verbrauchern kein Vertrauen.

– Das Image des Umfeldes, der Ad Clutter, die Passung der Kreation zum Inhalt, die Kreation selbst sowie die Aufmachung der Webseite sind Grundelemente der Werbewahrnehmung und Brand Safety.

– Personalisierte, redaktionelle Beiträge sind als Inspiration und Orientierungshilfe willkommen. Als personalisierte Inhalte sind vor allem unterhaltende und lokale Themen gewünscht.

– Bedenken von Usern beispielsweise hinsichtlich Datenschutzes oder Filterblasen können von Anbietern mit absoluter Transparenz und Selbstbestimmung aufgelöst werden.

Ausführliche Informationen und den Download der kostenlosen Studie finden sich hier.

Weitere Forschungsarbeiten auf der Shortlist stammen von Kantar Millward Brown, Kantar Polska, Havas Media und Annalect.

Andrea Eckes, Geschäftsführerin DCORE zur Nominierung: „Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung der Studie. Wir hoffen natürlich, dass wir den Preis gemeinsam mit United Internet Media nach Deutschland holen können.“

„Für die Digitalbranche haben die IAB Research Awards eine hohe Bedeutung. Wir freuen uns daher sehr über die Nominierung“, sagt Rasmus Giese, CEO von United Internet Media.

Für die Research Awards haben sich Unternehmen aus ganz Europa beworben. Zur Jury gehören René Lamsfuß (Chief Analytics Officer, Publicis Media DACH), Pawel Kolenda (Research Director, IAB Poland), Louise Twycross-Lewis (Head of Quant Research, Wavemaker), Scott Joslin (SVP Data Strategy, Turner) und Anita Caras (Insights Director, Verizon Media).

Die Nominierten für die sieben Forschungskategorien können hier eingesehen werden.

Das Interactive Advertising Bureau Inc. (IAB) ist ein internationaler Wirtschaftsverband der Onlinewerbungsbranche. Im IAB Europe haben sich 26 Länder und 27 Unternehmen der europäischen Online-Werbewirtschaft zusammengeschlossen, um das Wachstum des interaktiven Werbemarktes voranzutreiben.

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Deutschland, deine Griller!

Die Griller in Deutschland.

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Andrea Eckes zu Influencer-Marketing

Influencer Marketing

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Filter Bubble: Ich bau dir die Welt, wie sie dir gefällt

Filter Bubble: Ich bau dir die Welt, wie sie dir gefällt“. Das war das Thema des Wirtschaftsforum der ESB Business School am 27. März in Reutlingen. Im Rahmen der öffentlichen Podiumsdiskussion, die von Dr. Andrea Despot, Direktorin der Europäischen Akademie Berlin, moderiert wurde, diskutierte Holger Geißler, Mitglied der Geschäftsführung von DCORE, mit :

Es ging zunächst um die Frage, was die Filter Bubble eigentlich ist und wie sie zustande kommt. Einigkeit herrschte darüber, dass es schon immer Filter Bubbles gab, d.h. eine eingeschränkte Weltsicht durch die Fokussierung auf wenige Medien und den eigenen Bekanntenkreis. Problematisch sei aber im digitalen Zeitalter vor allem, dass vielen Menschen gar nicht bewusst ist, wie Personalisierung im Netz eigentlich funktioniert, und wie ihr Newsfeed auf Facebook und Ergebnisse in Suchmaschinen von ihren eigenen Vorlieben beeinflusst werden. In der lesenswerten Studie Digital News Report des Reuters Institute von 2018 konnten auf die Frage „Wie werden die meisten Entscheidungen darüber, welche Nachrichtenberichte auf Facebook bestimmten Menschen gezeigt werden, getroffen?“ nur 28% die richtige Antwort „durch eine Computeranalyse der Themen, die sie interessieren könnten“ geben.

Des Weiteren wurde darüber diskutiert, wieviel Kontrolle über die großen Internetkonzerne eigentlich notwendig sei. Dieser Punkt war kontrovers. Das Panel war sich dagegen wieder einig bzgl. der Relevanz von Aufklärung und Bildung im Kontext der Filter Bubble. Holger Geißler von DCORE: „Ein wichtiger Hebel besteht darin, dass wir unsere Kinder und Jugendliche darüber aufklären, wie Suchergebnisse zustande kommen und Personalisierung im Netz eigentlich funktionieren. Und wie man die Filter Bubble umgehen kann, wenn man das wünscht.“

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Consultant gesucht – Join the DCORE Team!

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n)

 

CONSULTANT M/W im Bereich Medienforschung und -beratung

Du wirst Teil des Forschungs- und Beratungsteams und verantwortest Projekte im Bereich Medien-, Markt- und Werbewirkungsforschung. Du betreust Deine Kunden und entwickelst gemeinsam mit dem Team neue Methoden und Forschungsansätze

Dich erwartet eine spannende Tätigkeit: Konzeption und Durchführung von Studien, Programmierung von Fragebögen, statistische Analysen, Aufbereitung von Ergebnissen, Präsentation beim Kunden und Koordination von Dienstleistern.

Du bist neugierig auf Neues, interessiert an Medien generell und an Social Media und hast Spaß, mit Kunden und Kollegen im Team zu arbeiten. Du bist kommunikationsstark, arbeitest strukturiert und selbstständig.

Du hast erste Erfahrungen im Bereich der Markt- oder Medienforschung und hast einen Abschluss als Medien-, Kommunikations-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaftler. MS Office, SPSS oder R, Methoden der empirischen Forschung und Englisch gehören zu Deiner Grundausstattung.

Wir arbeiten mit flachen Hierarchien in einem jungen, dynamischen Team mit kurzen Entscheidungswegen und bieten eine strukturierte Einarbeitung über unser Mentorenprogramm sowie diverse Weiterbildungsmöglichkeiten. Freue Dich auf 30 Tage Urlaub im Jahr, flexible Arbeitszeiten und ein Office zentral am Stachus in München.

Wir sind eine innovative Forschungsagentur und beraten führende Medienhäuser sowie andere Kunden bei Projekten in den Bereichen Medien-, Markt- und Werbewirkungsforschung.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung. Weitere Informationen zu uns, dem Team und unseren Projekten findest Du im Internet.

Dein Kontakt: Luisa Bohlig, bohlig@dcore.de 

DCORE GmbH Herzog-Wilhelm-Str. 1, 80331 München 089 – 716 772 000 twitter: @dcore_munich Instagram @dcore_

Die Stellenausschreibung kannst Du hier herunterladen.

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Warum Social Media nicht alles ist – Jetzt auch im aktuellen OVK-Report!

Nehmen User redaktionell gestaltete Umfelder anders wahr als SocialMedia-Umfelder, bei denen User-generated Content überwiegt?