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Trust rules! Neue Studie zu Brand Safety, Trust & Credibility

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat gemeinsam mit DCORE in der Studie „Brand Safety, Trust & Credibility“ das hochrelevante Thema Markensicherheit aus unterschiedlichen Perspektiven untersucht. Die Ergebnisse basieren auf Experteninterviews und Fokusgruppen sowie einer umfassenden Sekundäranalyse. Nutzer, Werbetreibende und Mediaagenturen kommen zu Wort.

Zentrale Ergebnisse:

  • Als Ursache für ein steigendes Brand-Safety-Risiko gelten vor allem nutzergenerierte Inhalte, Programmatic Advertising und Fake News.
  • Die redaktionelle Leistung, kuratierte Inhalte und die Bekanntheit einer Marke aus der „Offline-Welt“ stehen bei Experten für brand-safe Umfelder.
  • Große Verlagshäuser, klassischer deutscher Journalismus und TV-Sender/Vermarkter gelten als markensicher.
  • Medienmarken genießen ein hohes Vertrauen bei den Nutzern. Besonders hohen Ansprüchen an Vertrauen und Glaubwürdigkeit müssen Informations- und Nachrichtenmedien genügen.
  • Inhalte journalistischer Profis und bekannter Medienmarken sind aus Nutzersicht vertrauenswürdiger und weniger anfällig für Fake News als User Generated Content.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie können Sie auf der Website des VDZ nachlesen und downloaden.

Ein aktuelles Interview der W&V mit VDZ-Chef Stephan Scherzer zum Thema Brand Safety finden Sie hier.

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Gedanken zur Zukunft der Marktforschung

Am 13. September, 2018, sprach Holger Geißler, Mitglied der Geschäftsführung von DCORE und CMO von DataLion, bei der Research Plus über seine Gedanken zur Zukunft der Marktforschung. Hier ein kurzer Abriss des Vortrags.

Der Kurzvortrag begann mit einem Blick auf den Gesundheitszustand des Patienten Marktforschung. Die Gesundheit der Marktforschungsbranche ist seiner Meinung nach angeschlagen. Es gibt ungünstige Umweltfaktoren wie z.B. die Einführung des Mindestlohns, die die Rekrutierung von Interviewern gerade für Offline-Feldarbeit deutlich erschwert hat. Daneben erfährt die Branche eine zunehmende Substitution bei früheren Marktforschungs-Domänen wie z.B. bei Kundenzufriedenheitsbefragungen, die immer mehr Unternehmen ohne Unterstützung durch Institute autark mit Hilfe von Online-Befragungssoftware abwickeln.

Als problematisch wurde auch der Vertrauensverlust in die Branche, ausgelöst durch ungenaue Vorhersagen bei Wahlen in UK und USA und den Recherchen des Spiegels über Betrügereien in der Offline-Feldarbeit, eingestuft. Und nicht zuletzt kamen die Schließungen ganzer Unternehmensbereiche bei der GfK zur Sprache, die man mit Amputationen vergleichen könnte.

Was könnte der Branche helfen, damit sich der Gesundheitszustand stabilisiert?

Gar nicht so einfach zu beantworten, da wichtige Zukunftsfragen der Profession noch immer ungelöst sind:

  • Wie befragt die Branche zukünftig? Wie können repräsentative Stichproben erhoben werden? Dies vor dem Hintergrund, dass die Ausschöpfungsraten in allen Erhebungs-Modes mittlerweile gering sind.
  • Wer befragt eigentlich zukünftig? Chatbots, Sprach-Assistenten oder doch menschliche Interviewer?
  • Wer wertet zukünftig aus und schreibt Berichte?

Was macht Hoffnung, dass sich der Gesundheitszustand bessern könnte?

Die Bedeutung empirischer Forschung im Rahmen der Digitalisierung steigt deutlich an. Auch wenn die Marktforschungsbranche in Deutschland gerade zu kämpfen hat und die Umsätze stagnieren bzw. rückläufig sind, so kann man festhalten, dass die Relevanz von Marktforschung noch nie so hoch war wie heute. Und zwar im Sinne der Definition von Weis & Steinmetz (2012): Unter Marktforschung soll die systematische Erhebung, Analyse und Interpretation von Informationen über Gegebenheiten und Entwicklungen auf Märkten verstanden werden, um relevante Informationen für Marketing-Entscheidungen bereitzustellen. Sie hilft dadurch, Probleme besser zu erkennen und zu lösen.

Dafür sprechen folgende Indikatoren:

  • Es wird heute viel mehr befragt als früher: Kaum ein Hotelaufenthalt ohne eine Nachbefragung per Online-Fragebogen. Kaum eine Online-Bestellung ohne Erhebung des NPS direkt im Anschluss. Wo früher einmal im Jahr eine Stichprobe erhoben wurde, wird heute an vielen Touchpoints direkt befragt.
  • Und noch nie wurde so viel systematisch getestet (A/B-Testung) wie bei Unternehmen, die digitales Marketing betreiben. Kampagnen werden systematisch geschaltet, um die Conversion zu tracken und Optimierungen abzuleiten.
  • Begriffe wie Customer Centricity und UX (User Experience) zeugen davon, dass der Kunde noch nie so sehr im Vordergrund stand wie bei digitalen Geschäftsmodellen.
  • Es gab noch nie so viele Daten wie heute. Die Digitalisierung produziert eine Unmenge von Daten, die nur darauf wartet mit Sinn und Verstand ausgewertet zu werden.

Das sind Indikatoren dafür, dass die Marktforschung im Wesenskern so wichtig ist wie noch nie. Nur, dass die gestiegene Bedeutung der Marktforschung als Disziplin des Marketings nicht gleichbedeutend ist mit einer gestiegenen Bedeutung der Marktforschungsprofession. Es bleibt zu hoffen, dass die Marktforschungsbranche diese Herausforderung annimmt und nicht anderen die Arbeit überlässt.

© Simon Westphal
Beitragsbild von Justin Clark über unsplash

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DCORE auf der Research & Results 2018!

Jedes Jahr herrscht bei DCORE große Vorfreude auf die Research & Results in München. Dieses Jahr umso mehr: Wir sind am vom 24.-25. Oktober zum ersten Mal als Aussteller dabei und teilen uns mit unserem Schwester-Unternehmen DataLion einen Stand!

Das Motto unseres Gemeinschaftsstand ist: „In der Küche finden die besten Gespräche statt“. Lassen Sie sich überraschen, wie wir das in die Praxis umsetzen.

Wir freuen uns sehr darauf, mit Ihnen über Medien, Märkte und Menschen zu sprechen. Gerne berichten wir Ihnen über die Neuheiten bei DCORE. Besuchen Sie uns am Stand 130!

Verabreden Sie auch gerne vorab einen Termin mit einem bestimmten Ansprechpartner. Dann können wir sicherstellen, dass der Kollege auch zu dem Zeitpunkt am Stand sein wird.

Zudem laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Frühstück bei uns am Stand 130 ein: Am zweiten Messetag, Donnerstag, 25.10. ab 9 Uhr, wird bei uns am Stand gefrühstückt. Mit leckerem Kaffee und den besten Croissants der Stadt. Für unsere Planung freuen wir uns über Ihre Anmeldung hier oder per Mail an lygourioti@dcore.de .

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Fachartikel zum Allokator auf Marktforschung.de veröffentlicht

Wie setze ich meine Ressourcen optimal und gewinnbringend ein? Möchte ich frisches Geld in die Hand nehmen oder verteile ich die bereits verfügbaren Ressourcen anders?

Um diese grundlegenden unternehmerischen Fragen aus Sicht der Kunden zu beantworten, hat DCORE den Allokator entwickelt. Patricia Kehm stellt das neue Marktforschungs-Tool ausführlich in einem Fachartikel bei Marktforschung.de vor.

Weitere Informationen zum Allokator Konzept finden Sie hier.

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DCORE auf der DMEXCO 2018

Bald ist es soweit und wir freuen uns darauf: Die dmexco, einer der wichtigsten Messen für digitales Marketing, öffnet am 12.09.2018 ihre Tore. DCORE ist natürlich dabei. Aber nicht nur als Besucher! Ergebnisse aus zwei von uns durchgeführte Studien werden auf der DMEXCO präsentiert.
Unsere Studie mit Einzelinterviews und Online-Befragung zu Native Ads auf iq Umfeldern können Sie im Seminar „B2B Content Marketing – Usability, Engagement und Impact kennenlernen. Tim Rottländer und Dr. Imme Baumüller von iq digital Media stellen die Ergebnisse vor.
Eine weitere DCORE-Studie wird u.a. im Seminar „How to Brand & Sell with Content Marketing – Wir betrachten Publishing ganzheitlich“ von Burda Forward Advertising GmbH thematisiert. Sonja Knab und Kojla Kleist von BurdaForward präsentieren DIE How-To Anleitung für ganzheitliches Content-Marketing.
Schauen Sie gerne vorbei, es wird spannend!

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Veröffentlichung Artikel: DCORE verbessert komplexe Fragetypen in Online-Befragungen

In der Ausgabe 4/2018 der Fachzeitschrift planung & analyse verdeutlicht Franziska Scharch einen neuen Ansatz, wie sogar komplexe Fragetypen in Online Befragungen integriert werden können. Mit der neuen Abfragevariante („Karussell“) sollen die Teilnehmer besser abgeholt und motiviert werden, da sich eine monotone Abfrage meist negativ auf die Antwortqualität auswirkt.

Doch inwieweit beeinflusst der neue Fragetyp das Antwortverhalten? Und kann dieser problemlos die bestehende Variante ablösen? Diese Fragen beantwortet Franziska Scharch im Artikel „Das Karussell gegen Monotonie“.

 

 

Bildquelle: https://www.horizont.net/planung-analyse/Heft

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Warum Social Media nicht alles ist – die neue Studie des BVDWs zeigt die Stärken der OVK-Umfelder auf.

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW hat untersucht, inwieweit sich die Wahrnehmung von Social Media Umfeldern im Vergleich zu OVK Umfeldern unterscheidet. Gemeinsam mit DCORE wurde das Nutzungsverhalten mit Fokus auf die Nutzungssituationen und die jeweiligen Stimmungslagen unterschiedlicher Internetangebote erfasst.

OVK Umfelder sind deutsche Internetangebote, die durch die Mitglieder des Online-Vermarkterkreis (OVK) vermarktet werden, darunter gehören zum Beispiel wetter.com, GMX, Spiegel ONLINE, ebay oder Brigitte.

Im ersten Schritt galt es grundlegende Nutzungsstrukturen und Stimmungsmuster zu evaluieren. Mit der Methode des Daily Media Protocol wurde die tägliche bewusste und unbewusste Internetnutzung durch die Kombination von technischer Messung und täglicher Snapshot-Befragungen aufgezeichnet: Wer nutzt wann und warum welche Umfelder!

Das Ergebnis: OVK Umfelder punkten an den relevanten Stellen …

Online sind alle besonders am Abend, ob am Wochenende oder unter der Woche. Social Media wird tendenziell länger genutzt als OVK Umfelder. Unabhängig von den Internetangeboten ist die generelle Stimmungslage während der Internetnutzung positiv. In der differenzierten Betrachtung jedoch ist die Aufmerksamkeit bei den OVK Umfeldern höher.

Auch in den Nutzungsgründen sind die Nutzer sich in gewisser Weise ähnlich, bei genauerem Betrachten unterscheiden sie sich jedoch. OVK Umfelder dienen zum Nachrichtenkonsum, Social Media hingegen eher dem Zeitvertreib.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie können Sie hier herunterladen.

Oder besuchen Sie die Website des BVDW für weitere Informationen.

Ein Artikel über die Studie ist auf HORIZONT erschienen.

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Wie frühstückt Deutschland? – Eine Studie zum Frühstücksverhalten der Deutschen

Die Score Media Group hat gemeinsam mit DCORE in der aktuellen Studie „Deutschland, deine Frühstücker“ das Frühstücksverhalten der Konsumenten unter die Lupe genommen. Ein weiterer Aspekt war die Mediennutzung beim Frühstück.

Die Ergebnisse zeigen: Frühstücken ist in Deutschland beliebt. Fast drei Viertel (73 Prozent) der Deutschen zählen zu den ‚Heavy Frühstückern‘ und frühstücken unter der Woche immer bzw. häufig. Unter den Lesern regionaler Tageszeitungen sind es sogar 81 Prozent. Für knapp ein Viertel der Heavy Frühstücker gehört neben einer guten Tasse Kaffee auch eine regionale Tageszeitung zur ersten Mahlzeit des Tages.

Für die Hälfte der Frühstücker ist das Frühstück eine wichtige Ruhe- und Auszeit bevor der (Arbeits-)Tag beginnt. Gefrühstückt wird unter der Woche hauptsächlich zwischen 7 und 9 Uhr, am Wochenende dagegen etwas später zwischen 9 und 11 Uhr.

Die Klassiker auf dem Frühstückstisch sind Brot (57 Prozent), Butter (52 Prozent), Käse (45 Prozent), süße Aufstriche (42 Prozent) sowie Brötchen (37 Prozent).Ein Drittel der deutschen Frühstücker freuen sich darüber hinaus auch über Abwechslung und probieren  gerne neue Frühstücksprodukte aus. Unter den Lesern einer regionalen Tageszeitung sind sogar 40 Prozent offen für Neues. Jeder vierte Leser lässt sich gerne von Anzeigen in der Tageszeitung für Frühstücksprodukte inspirieren.

Die Frage, welche Medien beim Frühstück genutzt werden, wird ebenfalls beantwortet: Das beliebteste Medium ist das Radio. 46 Prozent der „Heavy Frühstücker“ hören dies unter der Woche nebenbei. 38 Prozent gehen während des Frühstückens online, 23 Prozent lesen eine Tageszeitung und ebenso viele schalten den Fernseher ein. Bei den Regionalzeitungslesern ist die morgendliche Mahlzeit fest mit der Lektüre der Tageszeitung verbunden (48 Prozent).

Weitere Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen:

Score Media Group und W&V